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RESH ist eine Abkürzung für REststoffe aus SHredderanlagen. Ca. 35% des in der Schweiz anfallenden RESH stammt von Altfahrzeugen (Auto-RESH). Der übrige RESH fällt beim Shreddern von anderen metallischen Abfällen wie Eisen- und Metallschrott aus Industrie, Gewerbe und Gemeindesammlungen an.
Ein ausgedientes Fahrzeug wird zuerst bei einem Autoverwerter behandelt. Dazu gehört die Trockenlegung, d.h. alle Betriebsflüssigkeiten, öle und Treibstoffe werden entnommen. Batterien, Reifen und Katalysatoren werden ausgebaut und der Verwertung zugeführt. Abhängig von der Nachfrage können weitere gebrauchsfähige Teile als Ersatzteile demontiert und verkauft werden. Im Durchschnitt werden rund 10% des Fahrzeuggewichtes vordemontiert.
Im Shredderwerk wird die Restkarosse in faustgrosse Stücke zerschlagen. Die Metalle aus Karosserie, Motor und Fahrwerk - 70 bis 75% des Fahrzeug-Gesamtgewichts - werden sortiert und an Stahlwerke und Giessereien verkauft. So werden diese Wertstoffe vollständig der Wiederverwertung zugeführt. Zuletzt bleibt von einem Altfahrzeug rund 25% Auto-RESH übrig.
In der Schweiz fallen jährlich rund 60'000 Tonnen RESH an. Nur rund ein Drittel stammt von Altfahrzeugen. RESH gilt laut Verordnung über den Verkehr mit Abfällen (SR 814 610) als Sonderabfall. Von rund 100'000 Tonnen Autoschrott bleiben in den sechs schweizerischen Shredderwerken jährlich etwa 20'000 Tonnen Auto-RESH zurück. Tendenz sinkend. Auto-RESH besteht hauptsächlich aus Kunststoffen (60%), Glas/Sand, d.h. Mineralik (15%), Textilien/Leder/Holz (10%) sowie Lackstaub/Rost (10%) und Restmetallen (5%).

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